5 Schritte zum perfekten Roadtrip

Einmal einen Roadtrip machen. Mit dem Auto die schönsten Orte entdecken und stehen bleiben wann und wo man möchte. Der Moment, spätabends irgendwo anzukommen, einzuschlafen und am nächsten Tag aufzuwachen und von der Aussicht überwältigt zu sein. Orte entdecken, die fernab der Touri-Buslinie liegen. Eine Reise, bei der Verfahren nichts Schlimmes ist, da es kein Zuspätkommen gibt. Für wahrscheinlich keine andere Art zu Reisen ist es so eindeutig, dass der Weg das Ziel ist. Ein Roadtrip verspricht ein Gefühl von Freiheit und Selbstverwirklichung, da es keine Checkouts, Termine oder Verpflichtungen gibt. Doch, wie einfach ist so eine Umsetzung eigentlich? Was sollte man vorab beachten, damit der Roadtrip perfekt wird? 


 In 5 Schritten zum perfekten Roadtrip 

Schritt 1 | Routenplanung

Um den Roadtrip zu organisieren, sollte man sich erstmal der Frage stellen, wohin man überhaupt reisen möchte. Auch wenn die Dauer noch nicht feststeht, sollte man sich doch eine ungefähre Route überlegen, denn somit kann nach schönen Entdeckungen auf dem Weg vorab online gesucht werden, sodass man nichts verpasst. Empfehlenswert ist es auch in einer größeren Stadt zu beginnen und anzukommen, denn falls man sich überlegt ein Auto oder einen Camper zu kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit höher einen guten Ein- und Verkaufspreis zu erzielen. Außerdem besteht bei den meisten Auto- und Campervan-Vermietungen nur in größeren Städten die Möglichkeit sein Fahrzeug abzuholen und wieder abzugeben. Zudem ist es auch sinnvoll eine kreisförmige Route zu planen, um alle interessanten Stops anfahren zu können und nicht an schönen Sehenswürdigkeiten vorbeizufahren. Bei einem Roadtrip geht es natürlich auch ein darum frei zu sein und auch einfach mal das Schicksal entscheiden zu lassen wo man morgens aufwacht. Deshalb: Es ist nicht zwingend notwendig alles detailliert durchzuplanen, aber ein grober Plan ist sicherlich sinnvoll!


Schritt 2 | Die Art der Fortbewegung

Ob man nun ein Zweirad, Auto oder doch lieber einen Campervan für seinen Roadtrip wählt, bleibt jedem selbst überlassen. Sicherlich hat jedes Fortbewegungsmittel seinen ganz eigenen Reiz. Wir persönlich mussten nicht lange überlegen bis uns klar war, dass wir gerne ein Fahrzeug hätten, indem wir kochen, schlafen und auch drin stehen können. Deshalb entschieden wir uns für einen Campervan. Da sich unser Roadtrip auf 2 Wochen an der Ostküste Australiens beschränkte, erschien es für uns ziemlich sinnfrei einen Van zu kaufen und sich somit dem anschließenden zeitlichen Verkaufsdruck auszusetzen. Grundsätzlich ist es jedoch keine schlechte Idee sich ein Fahrzeug für den Roadtrip zu kaufen, jedoch solltet ihr mindestens 2 Wochen für den Verkauf einplanen, da ihr sonst unter (Zeit)druck steht und euer Fahrzeug möglicherweise somit unter Wert verkaufen müsst. Solltet ihr  überlegen einen Campervan zu mieten, können wir euch nur empfehlen, vorab die Firmen online zu vergleichen. Für unseren Roadtrip in Australien haben wir uns nach langer Recherche für den Kuga-Campervan der Firma TravellersAutobarn entschieden und waren damit mehr als zufrieden! TravellersAutobarn gibt es sowohl in Australien als auch in Neuseeland und wir können es euch nur empfehlen euren Van dort zu besuchen. Sowohl der Kundenservice als auch die Sicherheit und Gemütlichkeit des Vans sind wirklich toll! Hier kommt ihr direkt zur Buchung. Natürlich könnt ihr aber auch mit dem Motorrad oder Fahrrad einen Roadtrip machen, denn jede Art zu reisen ist auf seine ganz eigene Weise wunderschön und bringt euch unvergessliche Erlebnisse.



Schritt 3 | Ohne Moos nix los

Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, dass ein Roadtrip nicht umsonst ist. Auch wenn vermutlich viel Geld gespart werden kann, da man weder auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, Touren buchen muss um zu den schönsten Orten zu kommen und man sich auch die Unterkunft spart, ist ein Roadtrip doch nicht immer so günstig wie es scheint. Vor allem in Ländern wie Australien, ist das Campen auf Parkplätzen oder in Siedlungen nicht gestattet und wird hoch bestraft falls man erwischt wird. Das heißt also, es muss auf Campingplätzen oder speziell gekennzeichneten Plätzen übernachtet werden! Um diese zu finden, verwendet man am Besten Wikicamps, denn diese App zeigt einem sowohl (kostenlose) Campingplätze als auch Tagesstellplätze und Infopoints an. Wer jedoch auf ein bisschen Komfort, eine schlangenfreie Toilette und Strom nicht verzichten möchte, muss meist das Angebot der kostenpflichtigen Camping- und Zeltplätze in Anspruch nehmen und diese sind oft nicht günstig. So zahlt man beispielsweise in Australien für einen strandnahen Campingplatz schnell mal 30€ pro Nacht. Wenn ihr aber überwiegend auf kostenlosen Campingplätzen übernachtet und kostenlose Duschplätze nutzt, dann könnt ihr durchaus sehr viel Geld sparen. Es ist natürlich schwierig zu pauschalisieren wieviel Geld letztendlich jeder für seinen Trip benötigt, jedoch bewegt man sich im guten Durchschnitt wenn man täglich 20€ für Sprit, Lebensmittel und Erlebnisse einplant! Man sollte auch nicht vergessen, dass ein Roadtrip immer noch Urlaub ist, bei dem man natürlich nicht jeden Cent zweimal umdrehen möchte.


Schritt 4 | Packliste für einen Roadtrip

Hier kommt es auf die Art und Weise an wie man reisen möchte. Ist man mit einem Auto oder Motorrad unterwegs, empfiehlt es sich ein Zelt und Schlafsäcke einzupacken, wenn man es vermeiden möchte in Hotels und Hotels zu übernachten. Dafür eignet sich am Besten ein praktisches Wurfzelt, welches sich problemlos in wenigen Sekunden auf- und abbauen lässt. Ist man nicht gerade mit einem vollausgestatteten Campervan unterwegs, wäre es auch ratsam Küchenutensilien wie Gaskocher, Teller, Besteck, usw. zupacken um sich auch warmes Essen und Kaffee zubereiten zu können. Die restlichen wichtigen Gegenstände unterscheiden sich eigentlich kaum von dem was ein Backpacker sowieso auf Reisen dabei haben sollte.

 


Schritt 5 | Das Abenteuer beginnt

Eigentlich brauchst du jetzt nichts weiter mehr zu tun als dich zu mobilisieren, deine Kamera einzupacken, um die ganzen schönen Erinnerungen für dich und die Nachwelt festzuhalten und dich auf den Roadtrip einzulassen. Denn es ist eine wunderschöne Erfahrung verbunden mit der Natur neue Wege zu entdecken und anschließend die Zeit Revue passieren zu lassen.


Welche Roadtrip-Erfahrungen habt ihr bisher gemacht? Und falls ihr noch weitere Tipps habt, die einen Roadtrip zu einem unvergesslichen Erlebnis machen, teilt es doch gerne in den Kommentaren mit!

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