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Slow Travel mit Vergnügen: Mit diesen 3 Tipps reist ihr umweltfreundlicher

Über regionaleres Reisen, inwiefern Weniger oftmals Mehr sein kann & warum ihr euch von konventioneller Sonnencreme verabschieden solltet

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Wer erinnert sich nicht mehr an die Zeit, als man das Reisebüro mit dicken Angebotskatalogen verließ, um an- schließend zu Hause stundenlang darin zu blättern, bis man sich am Ende für eine Pauschalreise entschied? Die Zeiten sind längst vorbei. Während es einem vor wenigen Jahren noch schwerer gemacht wurde, die Urlaubsreise eigens zusammenzustellen, bastelt man sich heute mit wenigen Klicks im Internet seinen individuellen Traumurlaub zusammen. Einige Unternehmen, Veranstalter und ganze Regionen haben es sich dabei zur Aufgabe gemacht, den Erhalt der Erde und das Wohlergehen der Einheimischen als wichtigsten Indikator für ihre Angebote miteinzubeziehen. Auch jeder Einzelne von uns kann mit einfachen Möglichkeiten den Urlaub nachhaltig gestalten und nicht nur die Welt sehen, sondern diese dabei sogar noch ein bisschen besser machen.

Regional(eres) Reisen

Ein Urlaub vor der eigenen Haustür ist sinnvoll und erlebenswert, und so wird das regionale Reisen in Deutschland auch immer beliebter. Doch was bedeutet regional eigentlich im Reise-Kontext? Wir kennen den Begriff ja eigentlich eher von Lebensmitteln, die Supermärkte gerne für werbliche Zwecke als regional deklarieren. Nachdem der Begriff bisher nicht gesetzlich geschützt ist, ordnet ihn jeder ein wenig anders ein. Ähnlich verhält es sich mit dem Reisen. Während für manche Urlauber regional bei den Bundesgrenzen aufhört, versteht sich für andere auch noch Südfrankreich als regionales Ziel. Ob nun der Großraum um den eigenen Wohnort unter Region verstanden wird, oder auch unsere Nachbarländer, darf jeder für sich selbst definieren. Für uns ist regional, was sich mit einer humanen Fahrtzeit erreichen lässt und wofür man in kein Flugzeug steigen muss. Kaum ein anderes Land bietet eine so hohe landschaftliche Diversität wie Deutschland. Egal ob Berge, Meer oder pulsierende Großstadt, die Reisemöglichkeiten innerhalb Deutschlands sind vielfältig. Spätestens auf unserer Deutschlandreise im Sommer 2018 stellten wir selbst fest, dass die Bundesrepublik einige wunderschöne Ziele zu bieten hat.

Von unserer Heimatstadt aus fuhren wir damals zuerst nach Regensburg, die viertgrößte Stadt Bayerns mit ihrer wunderschönen Altstadt. Obwohl wir schon sehr oft in Regensburg gewesen waren, wollten wir auch während unserer Deutschlandreise hier übernachten. Auf dem Weg von Deggendorf nach Regensburg besuchten wir zunächst die Walhalla, eine beeindruckende Gedenkstätte, erbaut im Auftrag König Ludwigs I. Von dort aus hat man nämlich einen unbeschreiblichen Ausblick über die Donau und die Umgebung. In Regensburg angekommen, entschieden wir uns für einen geführten Stadtrundgang. Wir wollten mehr über die Geschichte von Regensburg erfahren, die Partyszene kannten wir ja bereits aus unserer Vergangenheit. 90 Minuten wurden wir durch die Altstadt geführt, das war echt spannend. Aufgrund der Tatsache, dass während des Zweiten Weltkriegs bloß sieben Prozent der Stadt zerstört wurde, sind viele der alten Gebäude immer noch gut erhalten. Deshalb ist Regensburg für historisch interessierte Besucher besonders lohnenswert. Wir persönlich können Regensburg nur jedem Menschen ans Herz legen − eine gemütliche Stadt, weder zu groß noch zu klein, mit zahlreichen alternativen Bars, Cafés und Restaurants, Nähe zur Natur und ganz viel bayerischem Charme kombiniert mit großer Herzlichkeit.

Städtereisen inspirieren uns seit dem ersten Tag — egal, ob für Kurztrips oder zum längerem Bleiben. Wir lassen uns einfach immer super gerne vom Trubel dort inspirieren. Immer mit dabei ist übrigens unsere Kreditkarte von American Express — die schnelles, einfaches & sicheres Bezahlen möglich macht. Sowohl im Alltag, als auf Reisen sind bei der Gold Card von American Express folgende Leistungen inklusive:

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- verlängertes Umtauschrecht online und offline

- Reiserücktrittskosten-Versicherung

- Auslandsreise-Krankenversicherung

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Wir sind seit langer Zeit schon sehr zufrieden mit der American Express Gold Card & würden diese auf unseren Reisen nicht mehr missen wollen. Wenn ihr die Kreditkarte aktuell beantragt, erhaltet ihr sogar 144 Euro Startguthaben.


Konventionelle Sonnencreme? Nein, danke!

Wir halten uns nicht nur gern in der Sonne auf, sondern reisen ihr regelrecht hinterher. Das ist kein Zufall, denn die Sonne ist an der körpereigenen Produktion von Vitamin D beteiligt, welches für den Knochenaufbau benötigt wird und sich ja bekanntlich auch auf eine positive Grundstimmung auswirkt. Um ehrlich zu sein, genießen wir es sehr, in der Sonne zu baden, und bleiben gerne mal länger liegen als wahrscheinlich empfohlen. Im Urlaub tragen wir darum auch mehrmals pro Tag Sonnencreme auf. Vor allem in Strandregionen nimmt die Sonnencremeflasche ganz selbstverständlich einen festen Platz am Liegestuhl ein. Doch was viele nicht wissen: In konventionellen Sonnencremes sind oft Wirkstoffe enthalten, die nachweislich dem Meer schaden und zudem auch weitere Folgen für die Natur und den eigenen Körper haben können. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, achtet beim Kauf am besten darauf, Cremes ohne Octinoxat und Oxybenzon zu erwerben.

Denn diese Stoffe stehen laut internationalen Studien nicht nur unter Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen, sondern verstärken auch das Korallensterben. Hier kann Naturkosmetik wieder eine gute Anlaufstelle sein, aber auch herkömmliche Anbieter achten vereinzelt immer mehr auf eine natürlichere Zusammensetzung. Außerdem ist in vielen Kosmetika Mikroplastik enthalten. Auch in Sonnencremes. Dies landet ebenfalls in den Meeren, und dort gehört es einfach nicht hin. Abhilfe schaffen kann hierbei ein mineralischer Sonnenschutz. Während mineralische Sonnencremes eine reflektierende Schicht auf der Haut bilden, dringen chemische UV-Filter in die Haut ein und wandeln die UV-Strahlung in Wärme um. Nicht alle, aber viele der natürlicheren Sonnencremes hinterlassen einen ungeliebten weißen Film auf der Haut. Wir nehmen diesen allerdings gerne in Kauf, wenn wir der Umwelt und unserer Haut mit einer weniger chemischen Zusammensetzung etwas Gutes tun können.

Wenn es doch mal passieren sollte und man sich auf Reisen einen Sonnenbrand zuzieht, dann empfehlen wir die Heilpflanze Aloe vera. Häufig werden die einzelnen Aloe-vera-Blätter auch schon in gut sortierten Supermärkten verkauft. Die ursprünglich aus Arabien stammende Pflanze mit ihren dicken, fleischigen Blättern, spendet der Haut nicht nur enorm viel Feuchtigkeit, sondern ist die After-Sun-Lotion bei Sonnenbrand schlechthin, denn ein Gel mit Aloe vera wirkt kühlend und entzündungshemmend. Das Gel einfach pur auf die verbrannten Stellen auftragen, das ist unendlich wohltuend und heilend für die beschädigte Haut. In manchen Regionen im südostasiatischen Raum gehören Aloe-vera-Massagen schon längst als festes Programm dazu, denn nicht selten suchen Touristen nach einem zu langen Strandtag Hilfe für ihre verbrannte Haut. Die kühlende Wirkung lindert den Schmerz und die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sorgen für eine schnelle Regeneration. Wir persönlich sind sehr große Fans von der Aloe vera, sie ist auf Reisen bei Verbrennungen immer das Mittel unserer Wahl. Vorsorge ist natürlich immer besser als Nachsorge. Aber für den Fall, dass es doch mal passiert, wollten wir diesen Tipp unbedingt mit euch teilen.

Weniger ist (oftmals) mehr

Wer nachhaltig reisen möchte, sollte definitiv weniger mitnehmen. Das Stichwort lautet: minimalistisch packen. Und das geht sogar einfacher als vielleicht gedacht. Weniger, kleiner und leichter. Marie Kondo nimmt in ihrem Buch Magic Cleaning den Leser an die Hand, das eigene Glück durch Aufräumen zu vergrößern. Mit dem Reisegepäck ist es ähnlich, denn viel Gepäck heißt mehr Stress und mehr Schleppen. Wie wäre es, wenn man einfach einen kleineren Koffer oder Rucksack nimmt und nur das Notwendigste einpackt? Um ehrlich zu sein, sind wir keine Profis, wenn es um minimalistisches Packen geht, aber haben doch gerade im letzten Jahr diesbezüglich viel dazulernen können. Auch wenn wir für einen Monat oder länger verreisen, nehmen wir Kleidung für lediglich eine Woche mit. Egal ob Socken, Unterwäsche, T-Shirts oder Hosen. Wäsche waschen ist nämlich weltweit möglich. Dies kann man entweder in kleinen Waschsalons mithilfe der von der Unterkunft bereitgestellten Waschmaschine oder zur Not auch im Waschbecken des Hotelzimmers tun. Viele Unterkünfte bieten auch einen Außer-Haus-Service an. Auch Marie Kondos Tipp mit dem Einrollen der Kleidung hat sich langfristig bewährt.

Dies spart nämlich viel Platz und die Lücken im Koffer oder Rucksack werden sinnvoll genutzt. Sehr praktisch an diesem System ist außerdem, dass die Kleidung dadurch einigeraßen knitterfrei bleibt. Auch bei Kosmetika kann einiges an Platz gespart werden. Besonders praktisch sind Pflegeprodukte, die sich für mehrere Körperpartien gleichermaßen eignen, wie Arganöl, das zugleich trockene Haustellen versorgt und vom Meerwasser spröde gewordene Haare pflegt. Außerdem kann ein Blick in die Reiseapotheke helfen: Man kann sich nicht für alles wappnen, und Ärzte und Krankenhäuser gibt es überall. Ein kleines Erste-Hilfe-Set und gegebenenfalls Kohletabletten reichen meist aus, die Just-in-Case-Utensilien sollten zu Hause bleiben. Reisende, die noch etwas unerfahrener sind, nehmen oft viel zu viele Medikamente mit. Dabei sollte man nicht vergessen, dass weniger in diesem Fall mehr ist und dass es Medikamente und Verbandsmaterial auch im Ausland gibt, für den Fall, dass doch mal etwas passiert. Es ist nicht notwendig, den privaten Medikamentenschrank mitzunehmen – es sei denn, bestimmte Medikamente werden im alltäglichen Leben benötigt, klar. Und natürlich vorausgesetzt, man reist nicht in menschenleere Dschungelregionen. Bevor ihr letztendlich euren Koffer oder Rucksack packt, breitet erstmal alles auf dem Bett aus und fragt euch bei jedem Teil, ob ihr es wirklich während der Reise benötigt, oder ob es auch getrost zu Hause bleiben kann. Beim Packen selbst orientieren wir uns meist an dem Gewicht der Gegenstände.

Gerade bei der Rucksackreise verstauen wir schwere Sachen immer ganz unten. Technik wie Laptop, Smartphone und Kamera bringen wir im Handgepäck unter, somit haben wir Wertgegenstände stets bei uns. Auch Snacks und eine wiederverwendbare Wasserflasche dürfen bei uns im Handgepäck nicht fehlen. Reisepässe, Dokumente und Portemonnaie packen wir meist in die Bauchtasche, die einer von uns während der Reise – im besten Fall unter dem Shirt − trägt. Bei manchen Dingen macht es Sinn, diese direkt vor Ort zu erwerben. Beispielsweise Mückenschutz. Diesen kaufen wir gerade im asiatischen Raum lieber im jeweiligen Land. Das hat sich bewährt, denn das Anti-Mückenspray, welches es in Deutschland zu kaufen gibt, ist meist nicht effektiv genug gegen Moskitos im Ausland. Auch hierbei achten wir auf eine nicht zu chemische Zusammensetzung und versuchen, ein natürliches Mittel zu besorgen.

Damit wir das Risiko minimieren an Dengue-Fieber zu erkranken, schützen wir uns auch tagsüber, denn Mücken sind vor allem tagaktiv. Vorbereitung ist also gut, aber bitte nicht übertreiben. Generell lassen wir gerne etwas Platz im Gepäckstück für Souvenirs oder neue Kleidung. Anfangs kann es ein komisches Gefühl sein, nicht auf jeden unwahrscheinlichen Fall vorbereitet zu sein. Man fühlt sich sicherer, wenn man alles vermeintlich Notwendige einpackt. Aber das zieht am Ende den Rucksack und somit auch die Stimmung runter. Habt Vertrauen, denn das gehört auf Reisen auch dazu. Minimalistisch packen, bedeutet auch, Mut zur Lücke zu zeigen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ganz bestimmt werdet ihr für euch den richtigen Weg finden, wenn ihr verschiedene Varianten ausprobiert. Fest steht, sobald man sich auf minimalistisches Packen eingelassen hat, wird die Reise viel einfacher.

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