Was wäre, wenn das Leben ein Wunschkonzert ist?

So ziemlich jeder kennt diese Stimmen, die einem bereits in der Kindheit erklären wollen, dass das Leben kein Wunschkonzert sei. Dass es nichts mit Glück, sondern Können zu tun hat und, dass es ohne Fleiß auch keinen Preis gibt. Oder so. In irgendeiner Form sind wahrscheinlich jedem von uns diese Worte schon einmal begegnet. Irgendwie sind diese Worte mit soviel Hoffnungslosigkeit und Negativität verbunden. Da diese Stimmen unser Umfeld und unsere primären Kontakte sind, möchten sie uns lediglich beschützen. Davor beschützen, enttäuscht zu werden und eine verzerrte Wahrnehmung der Realität zu erfahren. Dabei stelle ich mir generell die Frage inwieweit die Wahrnehmung eigentlich überhaupt der Realität entsprechen kann ohne, dass es ein Widerspruch an sich ist. Wenn wir zu lange träumen und unsere Träume nicht mit dem Strom schwimmen, leiden wir in ihren Augen auf Dauer unter Realitätsverlust. Weil wir nicht das tun was alle tun. Weil wir an unsere Träume glauben und diese verwirklichen wollen. Sie sagen uns, dass das Leben kein Wunschkonzert sei. Aber was wäre, wenn es doch eins ist? 

Seit der Geburt werden wir durch die Gesellschaft transportiert. Irgendwann finden wir dann das was wir tun wollen. Ich bin mir sicher, dass so ziemlich jeder Mensch sich spätestens Ende Zwanzig den eigenen Interessen bewusst ist. Wenn nicht, dann hatte man vermutlich nur noch keine Zeit sich mal einen Moment Zeit zu nehmen und drüber nachzudenken, da man vielleicht zu lange vor dem TV dahinstoffwechselte. Jedenfalls sollten wir uns dafür Zeit nehmen, wenn wir es herausfinden möchten was uns wirklich erfüllt. Denn wäre es nicht viel sinnvoller zu wissen, was man will und seine ganze Zeit, Energie und Hoffnung zu investieren?

Wünsche verwirklichen

Zugegeben ist nicht alles so dramatisch was uns unsere Eltern auf unserem Weg zum Erwachsenwerden mitgeben. Sie sagen uns auch, dass unsere Träume wahr werden können, wenn wir nur fest daran glauben. Und ja, sie haben Recht. Dass es so etwas wie einen Gott gibt, zweifeln die wenigsten Menschen an. Für die Meisten steht fest, dass es einen Gott gibt. Auch wenn er vielleicht keine reale Person darstellt, aber es gibt ihn. Und warum? Weil die Menschen vor langer Zeit schon mit ihren Gedanken eine Realität erschaffen haben, ein sogenanntes Manifest. Genauso funktioniert es übrigens auch mit den eigenen Wünschen. Wenn wir unsere Wünsche manifestieren, dann können wir sie auch verwirklichen. Das alles funktioniert ganz einfach. Wenn wir auf alles was uns im Leben begegnet positive Gedanken lenken, dann entsteht Energie. Diese Energie beinhaltet Liebe und Freude, sodass wir nur Glück erfahren können. Wenn wir ständig negativ denken, dann ziehen wir auch Negatives an. Genauso ist es mit den Wünschen. Konzentrieren wir uns auf unsere Wünsche, verfolgen diese mit positiven Gedanken und Freude, dann kann sich nur etwas bewegen. Und vielleicht ist es nicht der gleiche Weg wie zu Beginn, aber zumindest geht es in die richtige Richtung. Denn, dieses Leben ist unser einziger Versuch das zu verwirklichen was uns erfüllt. Wichtig ist, dass man die erste Liane greift und einfach losschwingt. Der Weg  ergibt sich dann von ganz allein.