Vietnam - ein Traum wird wahr

Schon seit ich denken kann, hatte Vietnam für mich schon immer einen ganz eigenen Charme. Bereits im Kindergarten war ich von dem asiatischen Kegelhut und den freundlichen Gesichtern angetan. Damals wusste ich noch nicht, dass mich dieses Land irgendwann so für sich begeistern würde. Da wir beide sehr verplante Menschen sind, bleiben uns für Vietnam bloß 15 Tage, da wir uns vorab nicht informiert hatten ob Visumpflicht besteht. Da ich aber kein Kind von Traurigkeit bin, nutzen wir die Tage effektiv und versuchen alles aufzusaugen was dieses wunderbare Land zu bieten hat bevor wir in ein neues Land mit neuen Abenteuern starten.

Nachdem wir in Hanoi gelandet sind, fuhren wir mit einem Uber in die Altstadt. Sofort wurden wir freundlichst im Hostel empfangen. Spätestens als wir die ersten veganen Frühlingsrollen probiert hatten, hatte Vietnam unser Herz gewonnen. Hanoi ist ein Paradies für qualitativ hochwertiges Essen.

 

Highly recommended Restaurants

The Hanoi Social Club - Gemütliches Hipster Café / Restaurant mit fantastischen veganen Gerichten, Soja Cappuccino und dem wohl besten Hibiskus Tee weit und breit.

Marvel Restaurant - Vietnamesische Küche mit tollem Ambiente und exzellenten Gerichten. 

Pizza 4P's - Alle die denken sie hätten die beste Pizza ihres Lebens bereits gegessen, waren noch noch nicht im Pizza 4P's. Unbedingt zu empfehlen, denn der Besuch ist nicht nur wegen der leckeren Speisen ein einmaliges Erlebnis. 

 

Die 7,5-Millionen-Einwohner-Stadt hat seinen ganz eigenen Charme. Ein Spaziergang zum See und dort mit den Straßenhändlern um den Preis für frische Litschies zu verhandeln, ist ebenso Pflicht wie der Besuch des Wasserpuppentheaters. Dieses Schauspiel gehört zur vietnamesischen Tradition und wird seit vielen Jahrzehnten praktiziert. Mehrmals täglich finden Aufführungen am See statt. Für 4€ kann man dem Theater 45 Minuten lang folgen, welches von einem Orchester begleitet wird und die Geschichte Vietnams zeigt. 

Die schönsten Tage unserer Vietnam Reise verbrachten wir eindeutig in der Bergregion Sapa. Drei Tage waren wir dort zusammen mit dem vermutlich besten Guide der Welt und anderen Wegbegleitern wandern. Wir übernachteten in Homestays, kochten mit den Einheimischen, tranken Abends zuviel Happy Tea und waren einfach nur glücklich diese Erfahrung machen zu dürfen. Die meisten Touristen entscheiden sich nur für eine Nacht im Hotel, da die beiden darauffolgenden Tage wirklich sehr kräftezerrend sind. Das Trekking ist wirklich sehr anstrengend, aber man wird mit soviel wunderschöner Natur belohnt und erst dann hat man die Möglichkeit so richtig in den Alltag der Vietnamesen einzutauchen. 

Ein Muss bei einer Reise in Vietnam s Norden ist die Halong Bay. Diese wunderschöne Bucht ist zurecht ein Teil des Weltkulturerbes, denn die unzähligen Kalksteinfelsen formen ein einzigartiges Landschaftsbild. Um die vielen Höhlen und Aussichtspunkte zu besichtigen, entschieden wir uns für eine Übernachtung auf einem der vielen Boote. Eine tolle Erfahrung. Ratsam ist es hier auf jeden Fall nicht den günstigsten Anbieter zu nehmen, denn die Qualität der Lebensmittel und der Zimmer, sowie die Freundlichkeit der Crew ist dann nicht unbedingt die Beste. 

Vietnam ist voller Liebe und Wärme, sodass wir eines Tages sicherlich wiederkommen um nochmal einzutauchen in dieses angenehme Feeling und natürlich um den Süden zu entdecken!

 

 

Falls du nach dem besten Reiseführer für Vietnam suchst, können wir dir diesen ans Herz legen.

Die Gebrauchsanweisung für Vietnam, Kambodscha und Laos ist auch sehr zu empfehlen, falls du dir auf Reisen viel Stress und Organisation ersparen möchtest.