Vegetarismus

Die Tatsache, dass mittlerweile bis zu Zweidrittel der Bestände unserer Weltmeere überfischt sind oder, dass die meisten Tiere aus der Massentierhaltung stammen, ist bereits vielen Menschen bekannt. Trotz der zunehmend miserablen Bedingungen für die Tiere hat die Entscheidung für einen vegetarischen Lebensstil meist persönlichen Ursprung. So auch bei uns.

 

Zum ersten Mal mit der Thematik beschäftigt haben wir uns bereits vor drei Jahren. Damals erschien es uns jedoch nicht wichtig genug auf Fleisch zu verzichten. Außerdem war es zunächst auch zu anstrengend eine Veränderung bezüglich der Ernährung vorzunehmen. Es fehlte einfach die notwendige Motivation.

 

Als wir vor drei Jahren zwei Wochen mit dem Rucksack durch Andalusien gereist sind, haben wir viele interessante Menschen kennengelernt Wir verbrachten auch mehrere Tage in Conil de la Frontera. Dort lernten wir ein spanisches Mädchen kennen, die uns bezüglich des Vegetarismus sehr inspirierte. Von diesem Augenblick an haben wir vollständig auf Fleisch und Fisch verzichtet. Für diese Begegnung sind wir sehr dankbar, denn sie hat uns nicht nur um eine bewusstere Lebensweise bereichert, sondern ist auch eine Freundin geworden.  

Warum wir so glücklich mit unserer Ernährungsweise sind?

 

Bei einer vegetarischen Ernährung muss (primär) kein Tier sterben

Wir haben kein Verständnis mehr dafür, dass ein Tier qualvolle Schmerzen erleiden muss bis es schließlich zu Tode gepeinigt wird und das nur für die Salami auf der Fertigpizza, die ohne nicht weniger ätzend schmeckt. 

 

Fleisch als Gesundheitsaspekt oder millionenschwerer Industriesektor?

Viele bezeichnen Fleisch und Fisch als wertvolles und unverzichtbares Gut für unsere Gesundheit, obwohl die Mehrheit der Fleisch-Befürworter noch nicht einmal wissen für was genau wir überhaupt Fleisch brauchen und welche Nährstoffe es enthält. Aber gesund soll es wohl sein. Jedenfalls hat man das mal gehört. Auch die mit medikamentenversetzten Tiere aus der Massentierhaltung schaden der Gesundheit nicht? Klingt absurd. Man sollte nicht vergessen, dass hinter dem ganzen Konsum eine enorme Industrie steckt, die selbstverständlich den stetigen Konsum beabsichtigt und deshalb ständig predigt wie gesund das Fleisch doch sei.

 

Fitness und Vitalität

Tatsächlich fühlt man sich nach einer gewissen Zeit viel fiter und vitaler. Man ist morgens nicht mehr so träge und hat mehr Elan für den Tag. 

 

Entdecken diverser vegetarischer Gerichte und gesundes Kochen

Natürlich ändert sich der Speiseplan und die Gerichte. Obwohl man bei vielen Gerichten einfach die vegetarische Variante wählen kann, werden auch viele Rezepte neudefiniert. Kochen bekommt eine völlig neue Bedeutung: Mehr Obst und Gemüse und leckere Alternativen um seinen Nährstoffbedarf weiterhin zu decken. Dies ist sehr wichtig für eine ausgewogene Ernährung, denn man kann sich auch tatsächlich falsch vegetarisch ernähren. Jedoch ist es kein Kunstwerk sich ausgewogen zu ernähren. Beispielsweise hat 1 EL Leinöl, welches sich super für Salate eignet, genauso viele Omega-3-Fettsäuren wie in 100 Gramm Fisch enthalten sind. Zudem macht es auch Spaß sich durch die vegetarische Küche zu probieren und Lebensmittel wie Quinoa, Amaranth, Hanfsamen, uvm. kennenzulernen, welche die Ernährung mit wertvollen Inhaltsstoffen bereichern.


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Kommentare: 1
  • #1

    Lisbeth (Samstag, 22 April 2017 00:01)

    Super Beitrag, der mit einem Hammer Foto unterstrichen wird - BÄHm!