WIE MAN ES SCHAFFT EINER DURCHFALLERKRANKUNG VORZUBEUGEN UND WAS MAN DAGEGEN TUN KANN

Wer schon mal in Asien war, weiß wie schnell man sich hier den Magen verderben kann. Das ist wirklich alles andere als angenehm und oft mit mehreren Tagen Bettruhe verbunden. Die häufigsten Symptome für so eine Erkrankung sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Blähungen, leichtes Fieber und Appetitlosigkeit. Eine hundertprozentige Garantie nicht krank zu werden, gibt es nicht. Trotzdem gibt es Möglichkeiten das Risiko zu reduzieren und einer Magen-Darm-Erkrankung vorzubeugen und genau davon erzählen wir euch im heutigen Blogpost. 

Durchfall in Asien vorbeugen

Wie kommt man zu einer Durchfallerkrankung?

Es gibt natürlich Menschen, die gefühlt essen können was sie wollen und trotzdem nie Probleme mit Magen oder Darm haben. Aber für die Empfindlichen unter uns ist es empfehlenswert vorsichtig zu sein. Nach Hygiene-Standards wie in Deutschland sucht man hier in Asien meistens vergeblich. Hier wird auf der Straße gekocht oder in Küchen, bei denen man in Deutschland sofort den Rückwärtsgang einlegen würde. In Asien wird Sauberkeit oft nicht sehr groß geschrieben. Das fällt auch unserem Magen auf, weshalb wir schnell dazu neigen uns den Magen zu verderben. Natürlich tragen auch die hohe Luftfeuchtigkeit und die ungewohnte Umgebung dazu bei, dass sich der eigene Körper überfordert fühlt und krank wird. Oft reagieren wir aber auch auf die Schärfe des Essens sensibel, denn Currys beispielsweise werden gerne mit viel Chili serviert. Aber nach mittlerweile fast zwei Jahren kontinuierlichem Reisen konnten wir in der Zeit natürlich viele Erfahrungen und vor allem einige Tipps sammeln, die dazu führen, dass der Urlaub trotzdem unvergesslich wird.


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Wie kann man einer solchen Magen-Darm-Erkrankung vorbeugen?

Der wichtigste Punkt ist natürlich die Ernährung. In Asien wird Fisch und Fleisch meist den ganzen Tag in der prallen Sonne aufbewahrt und auch Eier werden nicht gekühlt, sondern einfach draußen gelagert. Wenn es mal Milch gibt, dann stammt diese höchstwahrscheinlich nicht von glücklichen Kühen. Aber falls ihr jetzt denken solltet, dass eine rein pflanzliche Ernährung in Asien der Schlüssel für einen entspannten Darm ist, müssen wir euch leider enttäuschen. Denn auch rohes Gemüse sollte, wenn möglich ausgelassen werden, da dieses fast immer mit dem Leitungswasser gewaschen wird und somit viele Bakterien enthält. 

 

Wasser aus der Leitung

Vielleicht habt ihr schon gehört, dass die Wasserqualität in Asien nicht vergleichbar ist wie wir sie von Deutschland gewohnt sind. Wir sollten das Leitungswasser in Asien weder trinken noch zum Zähneputzen verwenden, denn es ist einfach nicht für unseren Magen geeignet.

 

Ice Ice Baby

Da es in Asien oft zu Stromausfällen kommt und dabei die Kühlkette mehrmals unterbrochen wird, empfiehlt es sich auf Eiscreme zu verzichten. 

 

Fleisch, Fisch, Milchprodukte

Diese Lebensmittel am Besten ganz meiden oder nur in ausgewählten Restaurants essen.

 

Aber auch die Wahl des richtigen Restaurants ist wichtig. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte lieber Straßenküchen oder Restaurants, die nicht sauber aussehen vermeiden. Gute Restaurants erkennt man sehr schnell, wenn man sich die Anzahl der Gäste anschaut oder auch wenn viele Einheimische dort essen. Außerdem achten wir auf Reisen sehr auf unsere Händehygiene, d. h. wir waschen uns mehrmals täglich die Hände und benutzen manchmal auch danach ein Desinfektionsmittel. 

Was tun, wenn man bereits Symptome hat? 

Solltet ihr bereits erkrankt sein und kontinuierlich Flüssigkeit verlieren, raten wir euch Kohletabletten einzunehmen, viel zu trinken und einen Arzt aufzusuchen, um den Elektrolyt-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem solltet ihr euch viel Zeit geben wieder gesund zu werden und vielleicht währenddessen ein Einzelzimmer buchen, anstatt durch andere Leute im Hostel gestört zu werden. Wasser und Kokosnuss-Wasser sind eine sehr gute Kombination, um dafür zu sorgen, dass euer Körper hydriert bleibt. Auf Zitrusfrüchte sowie rohes Gemüse, fettiges Essen und Alkohol sollte während der Regenerierungsphase verzichtet werden.

Positiv bleiben

Auch wenn ihr euch fühlt als würde euch euer Körper verlassen, denkt immer daran, dass auch das vorbei geht und das nur eine Phase ist. Versucht positiv zu denken, denn das hilft euch auch dabei euch schneller wieder besser zu fühlen. 


 

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Wir werden sehr oft gefragt wie wir uns das viele Reisen leisten können. Manche würden jetzt vielleicht denken, dass wir besonders viel Geld oder sogar Glück haben, aber die Wahrheit ist, dass es weder mit dem Einen noch mit dem Anderen zu tun hat. 



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